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Anni Steininger aus Biberach schrieb am Mai 17, 2017 um 12:54 pm:
Heute möchte ich Euch an meinen sehr guten und durchaus überzeugenden Erfahrungen mit der Heilarbeit beim Pferd teilhaben lassen.

Vor etwa einem dreiviertel Jahr hatte ich mir sehr große Sorgen um mein Pony gemacht, der sonst lauffreudige und arbeitswillige Poci war einfach nicht mein Pony, wie ich es kenne. Er war schlapp, hatte keine Lust auf schöne Ritte oder gar Arbeit auf dem Platz.
Dazu ist kurz zu sagen, dass Poci ein Deutsches Reitpony mit recht hohem Welsh-Anteil ist, der es sich ungern nehmen lässt vorne mitzulaufen.

Aber zu dieser Zeit war ihm das einfach alles egal. Er lief im Jahr zuvor mit mir noch Distanzritte bis 84km, auch bei 35 Grad im Schatten im Allgäu, er war immer nur am Laufen, laufen, laufen, aber was ist plötzlich los, wo ist das alles hin?

Dazu stand 10 Tage Wanderritt im Allgäu mit vielen Kilometern und auch sehr vielen Höhenmetern an, so wollte ich ihn auf gar keinen Fall mitnehmen.

Nach vielen schlaflosen Nächten und Recherche im Netz, man liest ja immer viele gruselige Dinge, die man nicht wissen will, bin ich auf die liebe Anne gekommen. Nach einem sehr langen Telefonat, bei dem ich bereits das erste Mal Tränen in den Augen hatte, weil sie mich Sachen fragte, die einfach meist zutrafen. Daraufhin machten wir einen Termin vor Ort aus, was mich wirklich sehr begeisterte, auch hier ist sie wieder auf Punkte gekommen, die ich zwar als Besitzerin, sie wohl schon auf ihr Pferd hört, unterbewusst wahrgenommen habe aber leider nicht so hoch bewertet hatte.

Erstmal war ich froh, dass wir Ansätze hatten was da los war mit meinem Buben, dennoch blieb etwas Skepsis übrig, ob er sich wieder zum „alten“ hin bewegt.

Und ich kann Euch sagen, JAAAA!!!, es war recht schnell, dass er wieder Lust auf vorwärts und arbeiten hatte. Ich bin so froh, diese Möglichkeit gefunden zu haben Poci zu helfen.

Im Nachhinein frag ich mich immer wieder, warum sind wir Menschen immer so am Zweifeln hinsichtlich alles was nicht der reinen Schulmedizin angehört? Macht es sind in beispielsweise einem solchen Fall irgendwelche Medikamente oder gar „Stell das Pony mal ein Jahr weg, dann wird das schon wieder“ als Behandlung zu bevorzugen?
Nein, wir sollten uns alle viel mehr öffnen für andere Ansätze, einfach wenigstens einen kleinen Blick über den Tellerrand wagen. Was gibt’s schon zu verlieren? Man kann immer nur gewinnen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Dich, liebe Anne, ich weiß nicht was ich getan hätte ohne Deine Ideen und ohne Deine Hilfe!

Anni Steininger